Logo Ulla Zeitlmann - Landratskandidatin für Rosenheim

8 Zukunfts-Projekte für unseren
Landkreis Rosenheim

Erhalten was uns erhält

Ein Jahrzehnt des Aufbruchs im Landkreis Rosenheim – für unsere Kinder und Enkel

Liebe Bürgerinnen und Bürger!

wir wohnen in einer Region, wo andere Urlaub machen. Für viele Menschen ist unser Landkreis zur neuen Heimat geworden, auch das prägt unsere Region kulturell und wirtschaftlich.

Aber Flächenfraß und Wohnungsmangel stellen uns inzwischen vor große Probleme. Wir rücken der Natur immer stärker zu Leibe und das Klima braucht unseren Schutz. Jetzt.

Dafür kämpfe ich seit Jahren. Viele gute Lösungen liegen auf dem Tisch.

Als Landrätin will ich einen Masterplan durchsetzen, der Schutzzonen festlegt, Klimaschutz und die Entwicklung von Flächen miteinander in Einklang bringt.

Deshalb bitte ich bei der Wahl am 15. März um Ihre Stimme.

Ihre

Unterschrift Ulla Zeitlmann

Acht Zukunfts-Projekte

Aus den Zielen meiner Politik habe ich acht konkrete Projekte, entwickelt, die ich JETZT angehen will – für eine zukunfts- und generationengerechte Politik in unserem Landkreis Rosenheim.

1. Gründung einer Zukunftsagentur

Die Zukunftsagentur sorgt dafür, dass Mobilität, Strom- und Wärmeerzeugung im Landkreis

 

  • konsequent,
  • kosteneffizient,
  • koordiniert,
  • planvoll und
  • zukunftsgerecht

 

auf Basis eines Masterplans-Klimawende – inklusive Klimaschutzkonzept und Klimaanpassungsstrategien – umgebaut werden.

 

Die Zukunftsagentur ist auch die Stelle, die alle Maßnahmen des Landkreises auf Klimarelevanz prüft.

 

Darüber hinaus koordiniert sie die Maßnahmen im Landkreis zum Naturschutz, der Aufforstung und der Senkung des Flächenverbrauches – denn gelebter Artenschutz ist Klimaschutz.

 

2. Mobilitätsgarantie von 5 Uhr morgens bis 24 Uhr abends

Ich setze mich für eine mindestens stündliche Anbindung der Gemeinden mit Bus, Bahn oder Ruftaxi ein. Und dass, von 5 Uhr morgens bis 24 Uhr abends – an jedem Tag. Dies will ich mit dem Kreistag mittelfristig umsetzen.

Ziel ist es, eine attraktive Mobilität unabhängig vom Auto für Einheimische und Touristen sicherzustellen.
In einer alternden Gesellschaft stellen wir somit auch sicher, dass diese Bevölkerungsgruppe bis ins hohe Alter mobil bleiben kann.

3. Beschleunigung der Mobilitätswende durch mehr Personal für die RoVG

Zur Umsetzung der Mobilitätswende bedarf es entsprechender personeller Kapazitäten. Diese müssen kurzfristig aufgebaut werden, damit mit der umgehende Umsetzung von bereits im Kreistag beschlossener erster Konzepte begonnen werden kann.

4. Sofortige Umsetzung des Radwegekonzeptes

Ein Umstieg auf das Fahrrad setzt voraus, dass Ziele des alltäglichen Bedarfs (Bahnhöfe, Bushaltestellen, Schulen, Arbeitsstellen, Einkaufsstätten, Ärzte, Apotheken, Krankenhäuser, usw.) mit Fahrrädern schnell und sicher erreicht werden können. Hierbei wird der Landkreis die interkommunale Vernetzung der Wege und die Zusammenarbeit der Kommunen vorantreiben.

Das vom Landkreis auf Antrag der Grünen-Kreistagsfraktion in Auftrag gegebene Radwegekonzept muss jetzt konsequent umgesetzt werden. Hier braucht es ein Zusammenspiel von Landkreis und Kommunen, welche die Umsetzung vor Ort koordinieren müssen.

Sollten im Zuge dieser Realisierung gemäß Konzept anstelle der Nutzung wenig befahrener Nebenstraßen und Wege an einzelnen Stellen doch noch Neubaumaßnahmen, wie neue Radwege notwendig werden, ist die Einbeziehung kompetenter Partner wie des ADFC zu berücksichtigen.

 

5. Aufstockung von Rückstellungen im Haushalt für Klimafolge-Maßnahmen

Selbst bei einer Begrenzung der Klimaerwärmung auf 1,5 Grad Celsius steigen die Extremwetter-Ereignisse an. Wir müssen uns deshalb so gut wie möglich auf diese Ereignisse vorbereiten. Hierzu gehören zum Beispiel Maßnahmen zum Hochwasserschutz, zum Schutz des Bannwaldes. 

Zu den Klimafolge-Maßnahmen zähle ich auch Anstrengungen, um unsere Region im Winter von Schnee-Tourismus unabhängiger zu machen. 

6. Aufwertung der bestehenden Wohnungsbaugesellschaft

Die bestehende Wohnungsbaugesellschaft soll mit deutlich erweiterten Aufgaben betraut werdeb und dabei unterstützen, mehr bezahlbaren Wohnraum zu bauen.

Das funktioniert, indem wir an die 46 Kommunen im Landkreis entsprechende Angebote machen, z.B. eine Beratung über neue Fördermodelle und Wohnformen.

Die neue Wohnbaugesellschaft unterstützt aber auch bei der Planung, bis hin zur Realisierung und bietet den den Gemeinden damit sinnvolle Alternativen zum Verkauf von gemeindlichen Flächen an private Investoren an.

Unterstützt werden können auch Firmen, die Wohnraum für Mitarbeiter*innen schaffen wollen.

7. Einführung einer Bio-Tonne

Es wird jährlich im Landkreis Rosenheim nur ca. ein Kilo Bioabfall pro Kopf kompostiert. Das 70-fache wäre ohne großen Aufwand möglich. Dies könne wir erreichen, indem wir die Biotonne und Wertstofftonne einführen. Praktisch würde das für Sie bedeuten, dass bei Ihnen Biomüll bei Ihnen Zuhause abgeholt werden würde.

Dies hat den angenehmen Nebeneffekt, dass jeder einzelne von uns weniger zum Wertstoffhof fahren muss. So erhöhen wir die Verwertungsquote und sparen gleichzeitig Verkehre ein. 

Den Biomüll können wir im Landkreis selbst verwerten.

8. Schaffung der Position einer*s Flächenmanager*in.

Oder – denken bevor der Bagger kommt.

Um die negativen Folgen der Klimaerwärmung, aber auch dem Schwund von Arten und wertvollen Landwirtschafts-Böden entgegenzutreten, ist es sinnvoll, einen anderen, sensibleren Umgang mit unseren Böden zu pflegen. 

Flächenmanager sorgen für den nachhaltigen und sparsamen Umgang mit Flächen. Sie helfen uns den Boden-Wert, zum Beispiel einer Brache, für unser Ökosystem aber auch für unsere wirtschaftliche Entwicklung zu erfassen und entsprechend zu entwickeln.   

In den meisten Gemeinden sind Mitarbeiter*innen mit entsprechendem Spezial-Wissen nicht vorhanden. Gerade kleinere Gemeinden könnten sich entsprechendes Personal auch zukünftig nicht leisten. Darüber hinaus ist es notwendig Flächen in einem landkreisweiten Gesamtzusammenhang zu betrachten:und diese nach ihren Nutzen zu bewerten

 

  • CO2-Speicher
  • Biotop-Vernetzung
  • Ausgleichsflächen,
  • Luftschneisen,
  • Hochwasserschutz,
  • Schutzwälder,
  • Anbauflächen
  • etc.

Meine politische Agenda als Ihre Landrätin für Rosenheim

Heimat & Nachhaltigkeit

Als Landrätin will ich einen Masterplan durchsetzen, der Schutzzonen festlegt, Klimaschutz und die Entwicklung von Flächen in Einklang bringt und dabei unsere bäuerliche Landwirtschaft schützt und verhindert, dass immer mehr Betriebe aufgeben müssen.

Urlaubsregion

Besonders wenn ich reise denke ich mir immer wieder, dass es nirgendwo so schön ist, wie hier. Wir wohnen in einer Region, wo andere Urlaub machen. Für viele Menschen ist die schönste Gegend Deutschlands zur neuen Heimat geworden. Auch dieser Zuzug prägt unsere erfolgreiche Region seit langem, kulturell und wirtschaftlich.

Aber Flächenfraß und Wohnungsmangel stellen uns inzwischen vor große Probleme. Wir rücken der Natur immer stärker zu Leibe. Unsere einzigartigen Öko-Systeme und das Klima brauchen unseren Schutz.

Nachhaltigkeit ist gerade bei uns im Landkreis Rosenheim deshalb das Gebot der Stunde. Wir müssen und ich will entschlossen handeln.

Als Landrätin will ich einen Masterplan durchsetzen, der Schutzzonen festlegt, Klimaschutz und die Entwicklung von Flächen in Einklang bringt und dabei unsere bäuerliche Landwirtschaft schützt und verhindert, dass immer mehr Betriebe aufgeben müssen. Wirtschaft, Tourismus, Landwirtschaft und Ökologie sind keine Gegensätze. Es geht um eine vernünftige Balance.

Klimawende

Taktgeber soll eine neu zu schaffende Zukunftsagentur sein.

Noch können wir die Erdüberhitzung begrenzen. Was wir dafür vor Ort tun müssen, ist klar, wir müssen nur endlich das notwendige anpacken und nicht mehr Zeit mit leeren Erklärungen verstreichen lassen. Packen wir es endlich an.

Die notwendige Klimawende wird nur eine grüne Landrätin konsequent und aus Überzeugung umsetzen. Für Lippenbekenntnisse ohne Taten ist keine Zeit mehr.

Klimavorbehalt

Alle Maßnahmen unter Klimavorbehalt. Der Klimaschutz muss in den Mittelpunkt der Kreistagsarbeit gestellt werden.

C02-Reduzierung – klimaneutraler Landkreis

Dem Kreistag müssen ehrgeizige Ziele für 2030 (z.B. Reduktion der CO2-Emissionen bis 2030 um 60  Prozent) zur Entscheidung vorgeschlagen werden.

Regionale Wertschöpfung

Die Umstellung wird erstmal Geld kosten, aber das ist zugleich eine Chance für regionale Wertschöpfung. 

Vernetztes Vorgehen

Wir brauchen die Kommunen, Handwerker*innen und Bürger*innen vor Ort.

Klimaagentur

Taktgeber soll eine neu zu gründene Klimaagentur sein, sie wird Mitstreiter*innen gewinnen und alle Klima-Aktiven vernetzen und planen, untersützen und ausführen.

Ausstiegs-Beratung

Unterstützung der 46 Kommunen im Landkreise beim Ausstieg aus fossilen Energieträgern

Tourismus & Gesundheitsregion

Klima-Engagement als Chance für den Landkreis Rosenheim und als Menschheitsaufgabe muss in das Zentrum unserer politischen Gestaltung rücken. 

Gerade für den Bereich Tourismus stecken hier für den Landkreis große Chancen und zusätzliche Argumente, denken Sie nur an das Thema „Gesundheitsregion“.

Mobilität

Jede Kommune muss von 5 – 24 Uhr mindestens stündlich mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar sein.

Mobilität ist ein menschliches Grundbedürfnis und Voraussetzung für gesellschaftliche Teilhabe. Die Möbilität im Landkreis Rosenheim soll nachhaltig, klimaschonend, vernetzt und emissionsarm werden. Bahn & Bus, sowie der Fuß- und Radverkehr sollen im Landkreise Rosenheim so attraktiv und bezahlbar werden, dass sie gleichberechtigte, schnelle, bequeme und effiziente Mobilitätsangebote für alle darstellen. Dabei sollen die Chancen der Digitalisierung im Landkreis genutzt werden.

Personal

Der Landkreis muss schnellstmöglich ausreichend Personal einstellen. Es braucht genügend Mitarbeiter*innen, um die Mobilitätswende umzusetzen.

Angebot

Dann müssen gute, verläßliche und bezahlbare Angebote geschaffen werden. Mehr Busverbindungen und Anrufsammeltaxis müssen mit dem Schienenangebot kombiniert und digital abrufbar werden.

Preise

Die Preise müssen deutlich sinken. Mein Ziel ist es, Schüler*innen, Studierende, Auszubildende und Senioren, die ihren Führerschein abgegeben haben, möglichst kostenlos fahren zu lassen.

Komfort:

Bushaltestellen müssen verbessert werden und mit digitalen Anzeigen und Unterstellmöglichkeiten ausgestattet werden.

Verbund:

Die Stadt Rosenheim muss in ein Verbundsystem eingebunden werden, am besten im Rahmen einer Verkehrsgesellschaft.

Reaktivierung von Bahnstrecken

Wir brauchen eine Reaktivierung von alten Bahntrassen, wie der Altstadtbahn Wasserburg und der Strecke Bad Endorf- Obing.  Eine Kooperation und die Ausweitung von Angeboten mit den angrenzenden Landkreisen ist anzustreben.

Mobilitätsstationen

Bahnhöfe müssen mit Fahrrad Parkplätzen und-Infrastruktur (E-Ladestationen, Luftpumpen, Absperrboxen) sowie Verleihmöglichkeiten (E-Auto und E-Räder) ausgestattet werden.

Fuß & Radverkehr

Radwege und Fußgängerverkehr müssen durch bauliche Maßnahmen sicher werden. Holland zeigt uns bereits heute, wie das geht.

Ausbau des Alltagradwegenetzes

Konsequente Umsetzung des Radwegekonzeptes.

Wohnen

Wir wollen den Gemeinden sinnvolle Alternativen zum Verkauf von Flächen an private Investoren anbieten und sie auch tatkräftig bei der Planung und Realisierung unterstützen.

Knapper Wohnraum darf nicht dazu führen, dass Menschen mit geringem Einkommen auf der Strecke bleiben. Das heißt für uns: so viel bauen wie nötig, Verdrängung stoppen, bezahlbaren Wohnraum erhalten und schaffen, Klimaschutz in den Gebäuden voranbringen und Wohnungen barrierefrei bauen – und das alles zu bezahlbaren Mieten.

Angespannter Wohnungsmarkt

Im Sog der Metropolregion München mit explodierenden Preisen muss der Landkreis sich stärker einbringen.

Sozial gerechte Bodennutzung

Als Landkreis treiben wir eine sozial gerechte Bodennutzung voran, indem die Wohnungsbaugesellschaft den Kommunen hierfür beratend zur Seite stehen.

Viele kleinere Gemeinden haben nicht das Personal, um selber zu bauen. Wir wollen solchen Gemeinden sinnvolle Alternativen zum Verkauf von Flächen an private Investoren anbieten und sie auch tatkräftig bei der Planung und Realisierung unterstützen.

 

Auch Firmen kann bei Interesse geholfen werden, wenn diese für Mitarbeiter*innen bauen wollen.

Erneuerte Wohnungsbaugesellschaft

Das Konzept der bestehenden Wohnbaugesellschaft greift zu kurz. Eine erneuerte landkreiseigene Wohnungsbaugesellschaft soll auch neue Fördermodelle und Wohnformen einbeziehen. Unterstützt werden Bauherrengemeinschaften, Genossenschaften und alternative, gemeinschaftliche Wohnformen, die preiswert und flächensparend Wohnraum schaffen.

Landkreis als Bauherr

Selbstverständlich baut der Landkreis konsequent ökologisch und rüstet seine Gebäude auf erneuerbare Energien um. 

Natur 

Der Landkreis Rosenheim ist geprägt durch die Voralpenlandschaft mit Seen und Mooren, von sanft geschwungenen Moränenhügeln, von Kultur- und Flusslandschaften wie an Inn und Mangfall.
Ich will die Artenvielfalt im Landkreis Rosenheim erhalten und verbessern. Dazu ist es notwendig den Flächenverbrauch durch intelligentes Bauen zu begrenzen und die Lebensräume zu schützen sowie zu vernetzen.

Voralpiner & Alpiner Lebensraum

Besonderes Augenmerk will ich dabei auf die Moorrenaturierung, den Schutz der Bergwälder und alpinen Tier- und Pflanzengesellschaften legen.

Vernetzung von Biotopflächen

Aufgrund des starken Artenschwundes, der mittlerweile von jeder Person in seinem unmittelbarem Umfeld nachvollzogen werden kann, ist allerorten die Bereitschaft hier entgegenzuwirken  vorhanden.

Da jedoch viele einzelne Maßnahmen noch nicht unbedingt ein Ganzes ausmachen, ist es mir als Landrätin ein besonderes Anliegen, diese Anstrengungen miteinander zu verweben. Besonders wichtig wird dies im Bereich der Vernetzung von Biotopflächen sein.

Flächenverbrauch für Mobilität

Wir stehen vor der Herausforderung unsere Mobilität anders organisieren zu müssen. Ein besonderes Augenmerk wird hierfür für mich das Verhältnis von Flächenverbrauch zu Beförderungskapazitäten und Umweltkosten sein.

Aufgabe wird es sein, unsere Mobilität effizenter und somit rationaler zu organisieren. Die Digitalisierung wird ein hilfreicher Partner sein, diesen Wandel erfolgreich zu gestalten.

Gewerbegebiete

Es gibt ein Überangebot an Gewerbeflächen. Und trotzdem versprechen sich viele Kommunen durch Ausweisung weiterer Flächen zusätzliche Einnahemen.

Tatsächlich sieht es oftmals aber so aus, dass sich die Gemeinden einem Unterbietungs-Wettbewerb bei den Gewerbeflächen-Preisen ausgesetzt fühlen.

Verlierer dieser Entwicklung sind wir alle. Als Landrätin werde ich mich um interkommunale Gesamtkonzepte für die Ansiedlung von Gewerbe bemühen.

Tourismus

Der Tourismus überrollt regelmäßig an den Wochenenden und Ferien unser Dorfleben. Die Art des Tourismus hat sich in den letzten Jahrzehnten stark verändert. Unsere Natur-Schätze sind zu Massen-Sportstätten geworden. Zusätzlich wird der Klimawandel ebenfalls massive Einflüsse auf unseren Tourismus haben.

Wir müssen gemeinsam Ideen entwickeln, wie wir unseren Tourismus zukünftig in positive Bahnen lenken können. Dies fängt mit der Anreise unserer Gäste an und hört bei den touristischen Angeboten und unsere  Vermarktungsstrategien bei weitem noch nicht auf. Ein einfaches „weiter so“ kann es auf Dauer nicht geben. Lassen Sie uns jetzt die Weichen stellen.

 

 

Nordzulauf zum Brenner Basistunnel

Wir müssen mit eigenen Gutachtern den echten Bedarf feststellen.

Verkehre vermeiden

Wir müssen unnötigen Verkehr vermeiden,  z.B. durch die von den Grünen geforderte Alpentransitbörse.

Verkehr muss auf die Schiene verlagert werden. Aber „falscher“ Alpentransit-Verkehr, z.B. Mineralwasser aus Italien und LKWs als rollende Lagerhäuser dürfen nicht zulasten von Landschaft und Steuerzahler*innen über die Alpen rollen, auch nicht auf Schienen.

Eigene Gutachten

Der Landkreis muss sich mit eigenen Gutachten in die Diskussion einbringen  und regionale Forderungen gegenüber der Verkehrspolitik des Bundes durchsetzen. 

Der Zugverkehr vor Ort darf nicht zurückgestuft werden.  Anwohner*innen müssen vor Lärm geschützt werden.

Ein Neubau ist nach den aktuellen Zahlen sehr fragwürdig.

Gleichzeitig müssen wir ehrlich bleiben und dürfen nicht verschweigen, dass ein Neubau erforderlich werden kann, wenn wir bundesweit eine Verkehrswende schaffen wollen.

In diesem Fall müssten wir wir für besten Lärmschutz kämpfen und dafür, dass die Strecke untertunnelt wird.

Müll

Wir haben die Erde von unseren Kindern nur geborgt. Deshalb will ich dafür sorgen, dass Wiederverwendbares sinnvoll in Verwertungs-Kreisläufe zurückgeführt wird. Nicht-Wiederverwertbares soll ohne Schaden für unseren Planeten und andere Regionen auf der Welt entsorgt werden.  Das ist unsere Verantwortung und das sollten wir auch endlich kontrollieren.

Die Recylingquote Im Landkreis Rosenheim ist schlecht, Bioabfall, der nach Kreislaufwirtschaftsgesetz seit 2015 getrennt gesammelt und verwertet werden müsste, landet größtenteils in der Müllverbrennung. Es wird jährlich nur ca. ein Kilo Bioabfall pro Kopf kompostiert. Das 70-fache ist ohne großen Aufwand möglich.

Statt komplett auf das Bringsystem zu setzen, muss die Mülltrennung im Alltag der Haushalte möglichst einfach und bequem funktionieren. Nur so werden die Verwertungsquoten steigen. Die Biotonne muss vor jeder Haustüre stehen und abgeholt werden, genauso wie der Restmüll. Nur, wenn die Bürger*Innen sicher sein können, dass Wertstoffe wirklich zuverlässig und ordnungsgemäß verwertet werden, können sie vor Ort zu einer sorgfältigen Mülltrennung im Haushalt motiviert werden

Langfristig will ich einen Landkreis, der nahezu keinen Müll mehr erzeugt – Zero Waste. Hierzu fordern wir die notwendige Unterstützung von Bund- und Land ein.

Denn Mikro- und Makroplastik im Inn und im Chiemsee sind vermeidbar und das wollen wir jetzt angehen. 

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